Sprachkurs in Cork

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen bezüglich eines Sprachkurses am Cork Englisch College wiedergeben. Ich selbst habe an diesem 2 Wochen teilgenommen und kann nur sagen: Es war eine tolle Zeit.


Am ersten Tag wird allen “Neulingen” erzählt, wie der allgemeine Ablauf ist, wo man sich bei Problemen melden kann und welche außerschulischen Aktivitäten von der Schule angeboten werden. Anschließend gilt es dann einen Englisch-Test zu absolvieren (ca. 45 Minuten) mit dem die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler analysiert werden. Die Auswertung erfolgt dann sofort und nach einer kurzen Pause werden die Klassen eingeteilt. Dabei gibt es 6 Level von Anfänger bis Fortgeschritten und entsprechend werden dann die Lehrinhalte bzw. die Geschwindigkeit in den Kursen angepasst. Auf der Webseite gibt es einen kleinen Test, wo man schon sich vorab schonmal ein Bild vom Test machen kann: Cork English College - Sprachtest

Nachdem man also nun in die Gruppen eingeteilt wurde, kommt man dann in eine Klasse. Die maximale Größe der Klassen liegt bei 10 Personen, was ein sehr individuelles und gutes Lernen ermöglicht. Dabei wird auch auf eine gleichmäßige Verteilung der verschiedenen Nationalitäten innerhalb der Klassen geachtet, so dass beispielsweise nicht 8 Deutsche in einem Kurs sitzen. So ist man dann gezwungen in English zu kommunizieren.

Die Lehrkräfte sind nach meinen Erfahrungen sehr gut und sorgsam ausgewählt, der Unterricht macht wirklich Spaß und die Zeit vergeht wie im Flug. Der Tag ist dabei in 2 Teile á 2 Stunden aufgeteilt (beim Basiskurs). Am Morgen geht es um Grammatik und nach der Frühstückspause wird sich um das Vokabular gekümmert (viel Reden, Schreiben und Hören). Dabei werden sehr interessante Themen ausgewählt und so erfolgt das eigentliche Lernen mehr nebenbei. Ich war von der Unterrichtsmethodik mehr als begeistert.

Eine weitere tolle Erfahrung war das “internationale Flair” (Phrasenalarm!!!). Die Studenten waren eine bunte und mehr oder weniger ausgeglichene Mischung aus Franzosen, Italienern, Spaniern und Deutschen. Man lernt innerhalb kürzester Zeit Unmengen an netten Leuten kennen und wenn man müsste sich schon sehr anstrengen um während dieser Zeit keinen Spaß zu haben. Neben dem Unterricht werden von der Schule auch eine Vielzahl außerschulischer Aktivitäten angeboten. Das sind dann zum Beispiel Ausflüge am Wochenende, Karaoke-Abende, Diskussions-Nachmittage, eine Führung durch Cork, Bowling….und vieles mehr. Für einige Sachen muss ein Unkostenbeitrag gezahlt werden (z.B.: für die Ausflüge), welcher sich aber in Grenzen hält. Es wird wirklich versucht, soviel wie möglich kostenlos anzubieten.

also mein Fazit: Unbedingt machen! Es war wirklich eine tolle Zeit und es stellt auch einen (in meinen Augen) idealen Start für einen längeren Aufenthalt in Irland dar (z.B.: ein Praktikum). Aber es ist natürlich auch eine tolle Alternative für einen Sommerurlaub, allerdings würde ich in diesem Fall empfehlen mindestens noch eine Woche ohne Sprachkurs dranzuhängen, um sich auch mal die weiter entfernten Städte und Orte anzuschauen, da man während des Sprachkurses (von den Wochenenden abgesehen) schon recht sehr an Cork gebunden ist.


die erste Woche…

Ahoi,

die erste Woche in Limerick ist nun also schon um, allerdings gibt es nicht viel zu erzählen. Da (wie schon erwähnt) das Semester erst übernächste Woche losgeht bin ich hier noch allein und somit ist es auch ziemlich langweilig. Mein Job gefällt mir allerdings ziemlich gut und schließlich verbringe ich dort auch die meiste Zeit. Hier mal ein paar Bilderchen von meinem Arbeitsplatz:

Enterprise Acceleration Center
Enterprise Acceleration Center
mein Arbeitsplatz


So, dann will ich das hier auch nicht unnötig in die länge ziehen…ich hoffe, bald hab ich wieder etwas mehr zu berichten.

Bis die Tage
Oli


Limerick

Moin,

so…nachdem ich nun einige Tage offline überstehen musste ist nun alles wieder in Ordnung. Wo fang ich am besten an…
Freitag Abend waren wir in einem Nightclub (Discothek)…war wirklich lustig und ein würdiger letzter Abend in Cork. Am Samstag stand dann der schmerzliche Abschied und die Reise nach Limerick an. Soweit lief alles reibungslos und so konnte ich dann auch meine Unterkunft für die nächsten 18 Wochen im “Thomond Student Village” beziehen.

Da das Semester erst in ca. 2 Wochen losgeht, ist es hier noch recht leer und ich hab das Appartment erstmal für mich allein. Hier mal ein paar Bilderchen:

mein Haus
Blick vom Balkon
Küche


mein Zimmer
Küche


Wie ihr seht…alles ziemlich modern und sauber. Ich bin auf jeden Fall zufrieden damit und denke ich komm hier gut klar. Nun ist nur noch unklar, wer hier noch mit mir einzieht…

Da ich bis heute kein Internet hatte, war am Wochenende genug Zeit vorhanden um die Umgebung und die Stadt ein wenig zu erkunden. Bis ins Zentrum sind es harte 40 Minuten zu Fuß, aber laufen bin ich ja nun mittlerweile gewohnt. Obwohl Limerick nur halb soviele Einwohner wie Cork hat, gibt es in der City alles was das Herz begehrt…nur Pubs / Nightclubs konnte ich nicht entdecken, aber ich hoffe, da wird mir dann mal irgendwer nen Tipp geben.

Nun gut…also Limerick ist ok, die Unterkunft auch…nun will ich noch schnell was zu meinem ersten Arbeitstag schreiben. Eoin (= Owen auf irisch) sagte mir, ich solle um 0900 vor Ort sein. Geträu dem Motto: “10 Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit” stand ich also 0850 auf der Matte. Allein.

Nach eine Weile kam dann doch jemand, der das Gebäude (Fotos folgen) aufgeschlossen hat und ich nahm in der Lobby Platz. Als sich nach 15 Minuten noch nix getan hat, beschloss ich Eoin mal auf dem Handy anzuklingeln…ich teilte ihm mit, dass ich in der Lobby sitze und das Gefühl habe, der Einzige im Gebäude zu sein. Nachdem er fertig war mit Lachen, meinte er, dass er im Stau stecke und wohl noch 1 Stunde bräuchte. So hab ich mich dann ein wenig in die Cafeteria des nahen LIT (Limerick Institute of Technology) gesetzt und nen Käffchen geschlürft. Ein relaxter Beginn…

Nachdem Eoin dann angekommen war, hat er mich ein wenig rumgeführt und mir anschließend erklärt, was die Firma denn eigentlich macht: “Six Sigma for Medical Device Companies”…aha! Is an und für sich nix wildes…aber erklären will (und kann) ich jetzt hier nich.

Viel Zeit wurde nicht verdrödelt, da die erste Deadline am 10. September ist…dann muss die Webseite (die erste die ich erstelle) stehen. Ich hab mir also heute ein wenig die Konkurrenz angeschaut und ein kleines Mini-Konzept entworfen, welches wir dann gemeinsam bei einem Kaffee durchgesprochen haben. Morgen gehts dann auch schon an die Umsetzung…

Ich denke, der Job passt und mit Eoin werde ich auch sehr gut klarkommen…so zumindest mein erster Eindruck. So…genug für heute.

Bis die Tage
Oli


leaving Cork

Ahoi,

so, nachdem nun die letzten Tage nicht wirklich viel los war, will ich heute wieder mal was schreiben. Zunächst erstmal hab ich heute (an meinem letzten Tag) nen Foto von meiner Sprachschul-Klasse gemacht:

meine Klasse in der Sprachschule

v.l.n.r:
Alvero (span.), Guendalina (ital.), Pierrick (franz.), ich, Gemma (span.), Manuela (ital.), Adrien (franz.), Samuel (span.), David (dt.).

So, die 2 Wochen Sprachschule sind also heute um und ich muss sagen, dass ich nicht böse bin, dass es nun wieder was anderes gibt. Die Schule an sich war super, die Stunden gingen echt schnell rum und man hat auch wirklich was gelernt (ich hatte heute 48/55 im Test…was mich wohl für einen Aufstieg zum nächsten Level qualifiziert hätte).

Diese Woche ist dann aber schon ein wenig der Alltag eingekehrt: Aufstehen (7:30!!!!) - Schule - am Lappi sitzten - Essen, quatschen, 2 Bier trinken - Schlafen. Wir wohnen einfach zu weit weg von der City um abends nochmal schnell in ein Pub zu gehen und das zeitige Aufstehen is jetzt auch nich so mein Ding.

Kurz und gut: es waren 2 Super-Wochen, ich hab viel gelernt, ne Menge netter Leute getroffen und viel Neues gesehen. Aber ich denke auch, dass es nun damit auch reicht und ich freue mich auf den Tapetenwechsel. Ich bin schon sehr gespannt, mit wem ich meine Wohnung für die nächsten 18 Wochen in Limerick teile (es sind nur noch 18 Wochen bis Weihnachten, aber das nur so am Rande).

Nun werde ich meine Tasche packen, dann hat mir Kadi nen leckeres Abschiedsessen versprochen…anschließend hoffe ich, dass wir nochmal in die Stadt gehen und ein wenig durch die Pubs ziehen. Ich werde dann demnächst berichten, das hängt vor allem davon ab, wie schnell ich in meiner Unterkunft in Limerick Internetzugang habe.

So denn, bis die Tage
Oli


Tag 8 - Youghal

Moin,

heute waren wir also in einer kleinen Stadt namens Youghal. Dort gibt es einen der wenigen richtigen Sandstrände in Irland…und ich muss sagen, es war ein super Tag! Zum Baden war es leider etwas zu kalt…ich würde schätzen, das Wasser hatte etwa 15cm. Aber der Wind war das eigentlich das schlimmere. Naja..wir hatten auf jeden Fall viel Spaß.

Ich habe heute auch herausgefunden, dass Kadi (meine franz. Mitbewohnerin) funktioniert wie ein Tamagotchi. Heute morgen hatte sie schlechte Laune und hat die ganze Zeit rumgemotzt. Nachdem wir sie dann aber mit Burger und Chips gefüttert hatten, fing sie an zu lachen und zu singen. Lustig…

Nach einem ausgedehnten Strandspaziergang und nem leckeren (und günstigen) Mittagessen sind wir dann noch in den Ort gegangen…dort war es dann auch weniger spektakulär. Die entsprechenden Fotos finden sich alle in der Galerie.

Auf dem Heimweg hat dann noch unser Bus den Geist aufgegeben…aber der Oldschool-Bus-Witz (”Ich weiß was kaputt ist - Der Bus ist kaputt”) kam jetzt nicht soooo gut an. Naja…ein Ersatzbus war schnell gefunden und dann waren wir auch schon wieder in Cork.

Alles in allem ein super Tag, wenn auch ein wenig anstrengend. Heute abend gabs dann natürlich auch wieder lecker Essen. Besonders zu erwähnen sei hier noch der warme Schokoladenkuchen, den ich in diesem Moment zu mir nehme.

So…nu gehts ins Bett, morgen muss ich 0900 wieder in der Schule sitzen.

Bis die Tage
Oli


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