Ahoi,
heute möchte ich noch etwas mehr zur Stellensuche schreiben. Die eigentliche Suche übernimmt natürlich die Agentur, dafür hat und bezahlt man sie ja auch schließlich. Nun ist aber auch klar, dass kein Arbeitnehmer in Irland einfach für 18 Wochen einen Deutschen Studenten einstellt, den er überhaupt nicht kennt (selbst wenn das Praktikum unbezahlt ist). Also…damit ist auch klar, dass es sowas wie ein Vorstellungsgespräch geben muss.
Das Ganze findet dann natürlich über ein Telefoninterview statt. Bis zu dieser Stelle kommt man also auch wenn man kein Wort Englisch spricht, aber nun lässt es sich nicht mehr vermeiden. Ich habe also den Termin für das Interview von meiner Agentur mitgeteilt bekommen und entsprechend war ich auch aufgeregt. Mein Englisch is zwar ganz ok, aber man weiß ja auch nicht was für einer da am anderen Ende der Leitung sitzt (ich als Sachse weiß wovon ich spreche). Ich hatte mir im Vorfeld ein paar Stichpunkte gemacht um für das Interview einen roten Faden zu haben. Einige Fragen kann man ja absehen und so war ich da ganz gut vorbereitet.
Zu besagtem Termin klingelte dann auch pünktlich das Handy und es stellte sich mein potentieller Arbeitgeber vor. Ich muss zugeben, dass ich in den ersten Minuten nicht wirklich viel verstanden habe. Ich versuchte nur in den richtigen Momenten “Yes” und “Ok” zu sagen. Mit der Zeit wurde das Verständnis dann aber immer besser und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Insgesamt dauerte das Ganze 45 Minuten und war auch recht anstrengend. Ich hatte aber ein gutes Gefühl dabei, da ich denke dass ich der Aufgabe fachlich gewachsen bin und mich auch sprachlich nicht zu dumm angestellt habe. Das war also mein erstes, langes Gespräch mit einem englischen Muttersprachler und ich war am Ende eigentlich positiv von meinen sprachlichen Fähigkeiten überrascht. Soviel dazu…ob das Ganze dann auch wirklich geklappt hat und ich die Stelle bekommen habe, verrate ich demnächst.
Bis die Tage
Oli
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Hallo,
ein paar Worte will ich natürlich auch noch zum Flug sagen, wobei es da nichts wirklich spektakuläres zu erzählen gibt. Ich fliege mit Air Lingus von Berlin Schönefeld nach Cork. Meines Wissens ist das die einzige Airline, die außer Dublin auch Cork direkt anfliegt…wobei die meisten anderen auch nach Dublin einen Zwischenstop in London haben.
Auf den Umsteige-Stress hatte ich keinen Bock und wenn man rechtzeitig bei Air Lingus bucht und womöglich auch noch in der Woche fliegt, dann gibts auch am Preis nichts zu meckern.
So denn…das wars auch schon. Bis bald
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Hallo,
meine Gründe für die Entscheidung, mir eine Agentur zur Unterstützung zu nehmen hatte ich ja schon dargelegt. Viele haben mit dem Kopf geschüttelt, weil sie meinten, es sei rausgeschmissenes Geld. Aber da ich im Vorfeld auch schon recht intensiv selbständig recherchiert hatte ohne auch nur einen Hauch von Erfolg, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese Kritiker wohl auch noch nie versucht haben eine Praktikums-Stelle in Irland zu finden, ohne irgendeine Form von Vitamin-B.
Also die Entscheidung war getroffen und der ganze Prozess lief auch sehr angenehm und unkompliziert ab. Man füllt alle Formulare aus und schickt es an die Agentur. Diese macht sich dann in Irland auf die Suche nach einer geeigneten Stelle. Dabei kann man sich die Branche/Tätigkeit und die Zeit relativ frei wählen. Natürlich sollte man auf dem Gebiet schon einiges an Wissen haben, idealerweise auch schon praktische Erfahrungen. Sollten irgendwelche Fragen auftauchen so kann man jederzeit seinen persönlichen Ansprechpartner anrufen, der einem dann sehr freundlich zur Seite steht. Dies gilt dann natürlich auch für die Zeit in Irland. Es gibt Ansprechpartner vor Ort, an die man sich wenden kann, wenn es irgendein Problem gibt. Ihr seht also, dass ich mit meiner Entscheidung nach wie vor überaus zufrieden bin. Demnächst werde ich dann noch etwas zu meinem ersten Kontakt mit einem potentiellen Arbeitgeber schreiben (man, war ich da aufgeregt ;-)).
bis die Tage
Oli
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Bei Praktika im Ausland ist es leider in der Regel so, dass die Arbeit nicht vergütet wird. Das hat wohl teils steuerrechtliche Gründe, aber sicherlich wollen auch die Arbeitgeber nicht das Risiko eingehen. Es bleibt allerdings noch die Hoffnung, dass man für gute Arbeit auch ein kleines Dankeschön bekommt.
So bleibt natürlich die Frage nach der Finanzierung des Auslandsaufenthaltes. In einigen Ländern sind die Lebenserhaltungskosten natürlich wesentlich geringer als in Deutschland, so dass dieses Problem nicht so relevant ist. Mit Irland habe ich mir allerdings nicht so ein Land herausgesucht. Ich habe mir sagen lassen, dass es wohl ca. 50% teurer ist als in Deutschland. So…also woher nehmen und nicht stehlen.
Die Lösung lautet: Fördergelder
Es gibt verschiedene Stiftungen und Institutionen, welche ein Prakikum oder Studium im Ausland fördern. Für mich ist dies die Leonardo-da-Vinci-Stiftung, welche Praktika in Europa fördert. Der Antrag muss rechtzeitig ausgefüllt und abgeschickt werden, dann steht einer Förderung eigentlich auch nichts mehr im Wege. Zumindest bei mir war es so, die genauen Regelungen findet ihr auf der Seite der Stiftung.
So kommt man mit dem Geld, welches man hier in Deutschland zum Leben braucht, zusammen mit der Förderung auf eine Summe, mit der man sich zumindest eine Wohnung und Essen leisten kann. So hoffe ich zumindest…genauere Details folgen dann noch direkt aus Irland.
Weiterlesen zum Thema Fördergelder: Die Förderung - Teil 2
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Hier einige schöne Bilder von Irland.
Quelle: http://www.sxc.hu
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