Nabend,
nachdem ich nun wettertechnisch die meiste Zeit recht gut davon gekommen bin, scheint sich die Insel nun gegen meinen baldigen Abschied zu stämmen. Oder es ist ein Ausdruck der Freude. Oder eine Art Abschiedsvorstellung. Wer weiß…
Nachdem es in den letzten Monaten (untypischerweise) meist sonnig und trocken war und nur nachts ab und an mal geregnet hat, gehts nun richtig ab. Seit ein paar Tagen ist es echt heftig. Kalt, Sturm, Regen…
Sogar eine Orkanwarnung ist draußen. Beim “Frische-Luft-Schnappen” auf dem Balkon musste ich mich gerade festhalten um nicht davongewedelt zu werden. Und ich bin ja nun nicht gerade leicht wie eine Feder.
Naja…solange die Flüge nicht gestrichen werden (das habe ich bereits überprüft) solls mir egal sein.
Der Countdown läuft…
Grüße
Oli
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Tach,
endlich gibt es wieder mal etwas Sinnvolles zu berichten. Am Wochenende haben mich meine Eltern besucht und wir sind zusammen ein wenig durch Irland gezogen. Die Beiden hatten sich schon am Flughafen einen Mietwagen besorgt, so dass wir entsprechend mobil waren.
Am Freitag Morgen sind wir von Limerick aufgebrochen mit dem Tagesziel Galway. Auf direktem Wege sind das nur reichlich 100km, die mal locker in 1 1/2h Fahrtzeit schaffen könnte, aber wir wollten ja auch was von von Irland sehen. So haben wir uns entschieden die Küstenstraße im Westen zu nehmen. So konnten wir bald frische Seeluft schnuppern und die berühmten “Cliffs of Moher” waren auch nicht mehr weit. Nach den Cliffs sind wir dann noch mehr oder weniger zufällig durch “The Burren” gefahren, was eine einzigartige, eiszeitliche Kalksteinlandschaft ist. Fotos gibt es hier.
In Galway angekommen, sind wir ins bereits gebuchte B&B eingecheckt und anschließend in die City gegangen um Hunger und Durst zu stillen. Nach leckeren Fish & Chips bei McDonaghs haben wir dann auch recht schnell ein beschauliches, kleines Pub gefunden wo das Guinness wirklich lecker schmeckte.
Am Samstag sind wir dann morgens in Richtung Clifden aufgebrochen. Aber auch hier war eher der Weg das Ziel und wir konnten eine sehr rauhe und urtümliche Landschaft mit beschaulichen Seen und Bergen (ja, auch die gibts in Irland) bewundern. Bevor ich mir allerdings die Finger wund schreibe, lasse ich lieber die Bilder sprechen.
Nach einem weiteren gemütlichen Abend in Galwas ging es dann am Sonntag wieder nach Limerick. Alles in Allem ein sehr schönes, erlebnisreiches Wochenende.
Somit ist dann auch die letzte Etappe meines Praktikums hier eingeleitet…in 4 Wochen kann ich wieder deutsches Bier auf deutschem Boden genießen. Ich freu mich drauf.
Grüße
Oli
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Moin,
von meinem Ausflug nach Dublin habe ich mich soweit wieder ganz gut erholt und genieße gerade wieder ein ruhiges, entspannendes Wochenende. Heute war ich bei schönen, sonnigem Wetter ein wenig in der Stadt shoppen und hatte auch Glück: die Sachen die mir vor 2 Wochen schon gefallen haben, waren heute um 50% gesenkt und so hab ich zugeschlagen. Nebenbei habe ich noch folgendes entdeckt:
Ansonsten gabs heute Abend viel Sport…Fußball (über Livestream) und Rugby-Halbfinale im Fernsehen. Mein französischer Freund ist grad bissl traurig, da England gewonnen hat und die WM damit für Frankreich gelaufen ist…Fußball war auch nich viel besser. Allerdings hat der deutsche Minimalismus ja gereicht um sich zu qualifizieren.
So, das wars auch schon…
Bis bald
Oli
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Tach,
heute habe ich eine sensationelle Entdeckung gemacht:
Ein Trabbi in Irland…also ich finde schon, dass dies einen Blogeintrag wert ist…zumal man heutzutage ja selbst in (Ost-)Deutschland kaum noch welche dieser ingenieurstechnischen Meisterleistungen sieht. Die Geschichte dahinter hätte mich schon sehr interessiert, aber leider war der Fahrer nirgends auszumachen.
Wirklich lustig…
Bis bald
Oli
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Ahoi,
da das Wetter heute recht nett war, habe ich mich entschlossen einen kleinen Spaziergang zu machen. Also hab ich mich natürlich an den Rechner gesetzt und bin mittels Google Earth ein wenig in Limerick und Umgebung herumgestiefelt. Das hat meine Lust auf einen kleinen Fußmarsch jedoch nicht gestillt, also entschloss ich mich zu einem “Offline-Spaziergang”. Von unseren Balkon schauen wir auf einen kleinen Berg…das war das Ziel. Hier ein paar Impressionen:
Es war dann doch ein recht weiter Weg und als ich dann schon fast ganz oben auf dem Hügel angekommen war und die Wege immer schmaler, die Häuser immer verfallener und die Hunde immer gößer wurden, entschloss ich mich umzukehren. Bestärkt wurde ich in meiner Entscheidung durch das Bellen eines Hundes, der, wenn man vom Klang seiner Stimme Rückschlüsse auf die Größe zieht, ungefähr die Ausmaße eines kanadischen Braunbären haben musste.
Das erklärte Ziel, etwas das bei Google Earth aussah wie ein kleines Observatorium, habe ich also nicht ganz erreichen können, da ich wohl ein paar mal falsch abgebogen bin und natürlich auch keine Karte mit hatte. Das nächste Mal wird das Ganze dann etwas koordinierter angegangen und die größeren Straßen werde ich auch nicht verlassen.
Der Marsch war troztzdem lang genug, wenn ich eine Geschwindigkeit von 5km/h annehme, dann etwa 10km. Zur Belohnung habe ich mir dann auf dem Heimweg noch eine kleine Männerhandtasche Tuborg geleistet, die ich mir nun in aller Gemütlichkeit gönne.
Bis bald
Oli
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