Rugby

Moin,

…und wieder ist eine Woche vorbei. 13 bleiben noch…ja, richtig: nur noch 13 Wochen bis Weihnachten.

Auf Arbeit war es recht gemütlich, da mein Chef die ganze Woche auf einer wichtigen Konferenz war um potentielle Kundschaft zu bezirzen. Ich habe weiter an der Seite gearbeitet und vieles optimiert, nebenbei konnte ich noch in einigen kleineren IT-Support-Aufgaben glänzen und ein paar meiner Kollegen beeindrucken.

Zu Hause ist es, dank Suano (keine Ahnung ob das so richtig geschrieben ist) sehr unterhaltsam, da er wirklich jeden und, was noch viel wichtiger ist, jedE kennt. Gerade haben wir Rugby geschaut (gerade ist World Cup)…Frankreich gegen Irland. War sehr unterhaltsam, auch wenn ich regeltechnisch überhaupt nicht durchblicke. Ich habe mir fest vorgenommen mich dahingehend demnächst ein wenig zu belesen. Irland hat derbe auf die Mütze bekommen und Remi (mein franz. Mitbewohner) freut sich schon sehr auf Montag, wenn er das seinem Professor unter die Nase reiben kann.

Mein absoluter Lieblingsspieler: Sebastien Chabal (Frankreich)

Spitzname: “The animal”

So long…noch 1 1/2 Wochen bis zum komatösen Wochenende in Dublin, ich kanns kaum erwarten.

Bis die Tage
Oli


es lebt!

Bonjour,

nachdem ja bereits am Freitag einer meiner Mitbewohner eingetroffen ist, war das vergangene Wochenende nicht ganz so eintönig wie die letzten. Wir haben zusammen bissl Rugby geschaut und nen paar Bierchen gabs auch. Als Deutscher hat man ja mit Rugby nicht sooo viel am Hut, weshalb mein Wissen um dieses Spiel doch sehr begrenzt ist. Nun läuft da gerade die WM und keiner redet von was anderem. Im Vergleich zu Rugby (und Hurling) ist Fußball hier in Irland (zumindest in Limerick) der absolute Außenseiter. Nun…ich versuche mich im Zuge der kulturellen Verständigung in die doch recht komplexen Spielregeln einzuarbeiten.

Ansonsten hat sich dann am Sonntag das Village ganz gut gefüllt und nun ist hier auch richtig was los. Der Frauenanteil ist äußerst zufriedenstellend und es herrscht irgendwie ne gute Stimmung…zumindest fühl ich mich wohl. Nun gilt es nur noch nen paar Kontakte zu knüpfen und der Party-Zug kommt ins Rollen.

Vorerst wars das für heute…

Bis bald
Oli


es ist vorbei…

Salve,

nachdem es nun eine ganze Weile nichts zu berichten gab, will ich heute wieder mal was von mir hören lassen. Die ersten 3 Wochen in Limerick sind nun also um (es bleiben noch 15). Da ich bis heute hier allein war, gab es nicht wirklich viel zu berichten…mein Job macht mir weiterhin Spaß und die Webseite steht mehr oder weniger kurz vor der Fertigstellung. Laut Plan soll sie gegen Ende nächster Woche online gehen…

Ansonsten habe ich letzte Nacht um 1:30 Uhr (ich dachte ich werde ausgeraubt) meinen ersten Mitbewohner bekommen…ein netter Franzose namens…öhm…ja, ein netter Franzose eben. Somit hat nun die Einsamkeit in der Wohnung ein Ende. Er studiert am “Limerick Institute of Technology” (direkt neben meiner Arbeitsstelle) und ist mit dem allseits bekannten Erasmus-Programm hier. Ich hege also die Hoffnung, dass da schnell Connections zustande kommen und die kommenden Wochenenden etwas unterhaltsamer als die bisherigen werden. Naja…wir werden sehen.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel Neues…allerdings möchte ich euch nicht folgendes vorenthalten.

what the fuck?

Das Bild zeigt das Waschbecken in meinem Bad mit 2 (!!!!) Wasserhähnen. Auf dem linken steht “Hot” und auf dem rechten “Cold”, wobei beides sehr wörtlich zu nehmen ist. Nun wüsste ich gern, wie sich ein Ire denn mit lauwarmen Wasser das Gesicht wäscht. Ich hoffe, dieses Rätsel kann ich bis Dezember lösen…

So long
Oli

PS.: die 1000-Besucher-Marke ist (fast) geknackt :)


hohe Mauern…

Buenas Noches,

heute habe ich erfahren, dass meine Wohnanlage direkt an ein Stadtviertel namens Moyross angrenzt, welches man möglichst nachts nicht allein betreten sollte bzw. überhaupt nicht betreten sollte. Dem habe ich zunächst nun nicht soviel Bedeutung beigemessen, aber bei genauerem Nachdenken ergab das allerdings doch ein wenig Sinn. Als ich während meines Sprachkurses mal erwähnt hatte, dass ich mein Praktikum in Limerick mache, waren die Reaktionen schon teilweise ein wenige komisch: “Das ist doch die Stadt mit der hohen Kriminalität!” Dem hatte ich da allerdings noch nicht soviel Bedeutung beigemessen…

Desweiteren ergeben nun auch die recht hohen Mauern und Zäune, sowie die unzähligen Kameras auf dem Gelände hier einen Sinn. Als ich dann noch erzählt bekam, dass man da “sehr oft” Schüsse hört und Autos angebrannt werden wurde mir schon ein wenig anders…naja, ich hab dann mal google ein wenige befragt und es ist wohl schon so, dass in dem Viertel eher die sozial schwachen wohnen und die Arbeitslosigkeit recht hoch ist. Nun ist es eben normal, dass in solchen Gegenden auch die Kriminalität etwas höher ist. Ich glaube das gibt es in jeder größeren deutschen Stadt ebenso…

Nunja, ich mach mir darüber keine größeren Sorgen…ich hab noch keinen Schuss gehört und die Leute, die mir auf der Straße begegnen machen auch nicht grad den Eindruck, als ob sie ne Waffe tragen.

Trotzdem war ich recht dankbar für diesen Hinweis…es soll ja vorkommen, dass man sich nach ein paar Bierchen auf dem Heimweg mal ein wenig verläuft und ich werde nun wohl drauf achten, dass ich im Dunkeln nicht durch diese Gegend spaziere…hätte ich aber wohl eh nicht gemacht, da die 45 Minuten Fußmarsch aus der City doch etwas nervig sind, wenn man einen kleinen gehoben hat und die Taxis hier nicht die Welt kosten…

Soviel dazu…nun warte ich auf den Anruf meiner besorgten Mutti, die das hier liest und mir raten wird umzuziehen :-)

hehe…

Hier möchte ich euch noch mein “Fundstück des Tages” präsentieren…ich habe heute kein Mittag gegessen und da sich Eoin (Cheffe) deshalb wohl ein wenig gesorgt hat, brachte er mir diesen lustigen Schokoriegel mit. Männliche Schokoriegel…Tim Taylor hätte seine Freude daran. Ich fands witzig…

So denn…bis die Tage
Oli


die erste Woche…

Ahoi,

die erste Woche in Limerick ist nun also schon um, allerdings gibt es nicht viel zu erzählen. Da (wie schon erwähnt) das Semester erst übernächste Woche losgeht bin ich hier noch allein und somit ist es auch ziemlich langweilig. Mein Job gefällt mir allerdings ziemlich gut und schließlich verbringe ich dort auch die meiste Zeit. Hier mal ein paar Bilderchen von meinem Arbeitsplatz:

Enterprise Acceleration Center
Enterprise Acceleration Center
mein Arbeitsplatz


So, dann will ich das hier auch nicht unnötig in die länge ziehen…ich hoffe, bald hab ich wieder etwas mehr zu berichten.

Bis die Tage
Oli


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