Salve,
nachdem es nun eine ganze Weile nichts zu berichten gab, will ich heute wieder mal was von mir hören lassen. Die ersten 3 Wochen in Limerick sind nun also um (es bleiben noch 15). Da ich bis heute hier allein war, gab es nicht wirklich viel zu berichten…mein Job macht mir weiterhin Spaß und die Webseite steht mehr oder weniger kurz vor der Fertigstellung. Laut Plan soll sie gegen Ende nächster Woche online gehen…
Ansonsten habe ich letzte Nacht um 1:30 Uhr (ich dachte ich werde ausgeraubt) meinen ersten Mitbewohner bekommen…ein netter Franzose namens…öhm…ja, ein netter Franzose eben. Somit hat nun die Einsamkeit in der Wohnung ein Ende. Er studiert am “Limerick Institute of Technology” (direkt neben meiner Arbeitsstelle) und ist mit dem allseits bekannten Erasmus-Programm hier. Ich hege also die Hoffnung, dass da schnell Connections zustande kommen und die kommenden Wochenenden etwas unterhaltsamer als die bisherigen werden. Naja…wir werden sehen.
Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel Neues…allerdings möchte ich euch nicht folgendes vorenthalten.
Das Bild zeigt das Waschbecken in meinem Bad mit 2 (!!!!) Wasserhähnen. Auf dem linken steht “Hot” und auf dem rechten “Cold”, wobei beides sehr wörtlich zu nehmen ist. Nun wüsste ich gern, wie sich ein Ire denn mit lauwarmen Wasser das Gesicht wäscht. Ich hoffe, dieses Rätsel kann ich bis Dezember lösen…
So long
Oli
PS.: die 1000-Besucher-Marke ist (fast) geknackt 
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Ahoi,
nachdem sich in den letzten Tagen nicht viel getan hat, gibt es heute nun wieder etwas zu berichten:
Ich habe eine Unterkunft während meines Praktikums in Limerick!
Wie ihr sehen könnt, handelt es sich dabei um ein Studentenwohnheim mit (für irische Verhältnisse) recht günstigen Mieten und einer Top-Einrichtung…darunter natürlich auch eine Breitband-Internet-Verbinundung, was für mich natürlich unheimlich wichtig ist.
Mehr oder weniger zufällig ist es auch direkt neben meiner Arbeitsstelle gelegen, so dass ich morgens nur wenige Meter zu Fuß gehen muss. Also eigentlich alles perfekt, muss ich sagen. Auch hier bin ich wieder mit der Arbeit meiner Agentur sehr zufrieden…einfach top!
Nun hoffe ich nur noch auf nette und freundliche Mitbewohner und einer lustigen Zeit steht nix mehr im Wege.
Bis bald
Oli
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Ahoi,
heute möchte ich noch etwas mehr zur Stellensuche schreiben. Die eigentliche Suche übernimmt natürlich die Agentur, dafür hat und bezahlt man sie ja auch schließlich. Nun ist aber auch klar, dass kein Arbeitnehmer in Irland einfach für 18 Wochen einen Deutschen Studenten einstellt, den er überhaupt nicht kennt (selbst wenn das Praktikum unbezahlt ist). Also…damit ist auch klar, dass es sowas wie ein Vorstellungsgespräch geben muss.
Das Ganze findet dann natürlich über ein Telefoninterview statt. Bis zu dieser Stelle kommt man also auch wenn man kein Wort Englisch spricht, aber nun lässt es sich nicht mehr vermeiden. Ich habe also den Termin für das Interview von meiner Agentur mitgeteilt bekommen und entsprechend war ich auch aufgeregt. Mein Englisch is zwar ganz ok, aber man weiß ja auch nicht was für einer da am anderen Ende der Leitung sitzt (ich als Sachse weiß wovon ich spreche). Ich hatte mir im Vorfeld ein paar Stichpunkte gemacht um für das Interview einen roten Faden zu haben. Einige Fragen kann man ja absehen und so war ich da ganz gut vorbereitet.
Zu besagtem Termin klingelte dann auch pünktlich das Handy und es stellte sich mein potentieller Arbeitgeber vor. Ich muss zugeben, dass ich in den ersten Minuten nicht wirklich viel verstanden habe. Ich versuchte nur in den richtigen Momenten “Yes” und “Ok” zu sagen. Mit der Zeit wurde das Verständnis dann aber immer besser und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Insgesamt dauerte das Ganze 45 Minuten und war auch recht anstrengend. Ich hatte aber ein gutes Gefühl dabei, da ich denke dass ich der Aufgabe fachlich gewachsen bin und mich auch sprachlich nicht zu dumm angestellt habe. Das war also mein erstes, langes Gespräch mit einem englischen Muttersprachler und ich war am Ende eigentlich positiv von meinen sprachlichen Fähigkeiten überrascht. Soviel dazu…ob das Ganze dann auch wirklich geklappt hat und ich die Stelle bekommen habe, verrate ich demnächst.
Bis die Tage
Oli
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