Ahoi,
ich hab einen Praktikumsplatz! Ich hatte ja kürzlich von dem Telefoninterview berichtet, bei dem ich eigentlich auch ein gutes Gefühl hatte. Dieses Gefühl hat sich nun auch bewahrheitet: ine Woche später hat mich dann meine Agentur unterrichtet, dass ich eine Zusage habe. Ne Prima Sache, wie ich finde…nun arbeite ich genau in dem Bereich, den ich bei meiner Bewerbung angegeben habe und fange auch genau zu dem Termin an, den ich mir gewünscht hatte.
Ich bin der Meinung, dass dies ohne die Unterstützung der Agentur und durch deren Kontakte vor Ort NIE im Leben möglich gewesen wäre. Bei meinem Arbeitgeber handelt sich um ein kleines Start-Up-Unternehmen für das ich einige Web-Projekte umsetzen soll. Dabei bin ich Einzelkämpfer und für die Umsetzung der Projekte selbst verantwortlich (ich sehe schon “Projektleiter” im Lebenslauf stehen :)). Zu erwähnen ist hier noch, dass die Stelle in Limerick ist und nicht, wie ich es auf der Bewerbung angegeben hatte, in Cork. Für mich stellt das allerdings überhaupt kein Problem dar…Limerick ist ja auch kein Dorf (rund 50.000 Einwohner). Nach meinem 2-wöchigen Sprachkurs in Cork pack ich also meine 7 bis 8 Sachen und fahre mit dem Bus die 100km nach Limerick…so seh ich wenigstens auch was vom Land. Soviel dazu…damit ist dieses doch sehr wichtige Kapitel abgeschlossen. Nun bleibt eigentlich nur noch die Unterkunft zu klären, dazu schreibe ich dann demnächst etwas.
Bis dahin
Oli
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Ahoi,
heute möchte ich noch etwas mehr zur Stellensuche schreiben. Die eigentliche Suche übernimmt natürlich die Agentur, dafür hat und bezahlt man sie ja auch schließlich. Nun ist aber auch klar, dass kein Arbeitnehmer in Irland einfach für 18 Wochen einen Deutschen Studenten einstellt, den er überhaupt nicht kennt (selbst wenn das Praktikum unbezahlt ist). Also…damit ist auch klar, dass es sowas wie ein Vorstellungsgespräch geben muss.
Das Ganze findet dann natürlich über ein Telefoninterview statt. Bis zu dieser Stelle kommt man also auch wenn man kein Wort Englisch spricht, aber nun lässt es sich nicht mehr vermeiden. Ich habe also den Termin für das Interview von meiner Agentur mitgeteilt bekommen und entsprechend war ich auch aufgeregt. Mein Englisch is zwar ganz ok, aber man weiß ja auch nicht was für einer da am anderen Ende der Leitung sitzt (ich als Sachse weiß wovon ich spreche). Ich hatte mir im Vorfeld ein paar Stichpunkte gemacht um für das Interview einen roten Faden zu haben. Einige Fragen kann man ja absehen und so war ich da ganz gut vorbereitet.
Zu besagtem Termin klingelte dann auch pünktlich das Handy und es stellte sich mein potentieller Arbeitgeber vor. Ich muss zugeben, dass ich in den ersten Minuten nicht wirklich viel verstanden habe. Ich versuchte nur in den richtigen Momenten “Yes” und “Ok” zu sagen. Mit der Zeit wurde das Verständnis dann aber immer besser und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Insgesamt dauerte das Ganze 45 Minuten und war auch recht anstrengend. Ich hatte aber ein gutes Gefühl dabei, da ich denke dass ich der Aufgabe fachlich gewachsen bin und mich auch sprachlich nicht zu dumm angestellt habe. Das war also mein erstes, langes Gespräch mit einem englischen Muttersprachler und ich war am Ende eigentlich positiv von meinen sprachlichen Fähigkeiten überrascht. Soviel dazu…ob das Ganze dann auch wirklich geklappt hat und ich die Stelle bekommen habe, verrate ich demnächst.
Bis die Tage
Oli
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