Sprachkurs

Hallo,

heute möchte ich mal was zur Sprache schreiben. Ich persönlich hatte das normale Schulenglisch, sowie ein paar Seminare an der Uni. Also eigentlich nichts Weltbewegendes. Da einem aber heute im Internet sehr viel Englisch um die Ohren fliegt, vor allem in der Informatik bin ich immer recht gut “im Stoff” geblieben. Probleme sehe ich hier nur beim Sprechen und Schreiben, da man das ja hier in Deutschland nicht wirklich gut üben kann.

So habe ich mich nun auch für einen 2-wöchigen Sprachkurs vor dem eigentlichen Praktikum entschieden. Die Vorteile liegen natürlich auf der Hand. Man kann sich erstmal in einer relativ entspannten Umgebung einleben und muss sich nicht gleich am ersten Tag in den Job-Alltag stürzen. Nach den 2 Wochen ist man dann (so hoffe ich zumindest) auch recht fit, was die Sprache und das Verständnis betrifft und der Einstieg in das Praktikum fällt wesentlich leichter. Natürlich spielt auch der Fun-Faktor eine gewisse Rolle. Während des Praktikums ist man natürlich zum Großteil mit seinem Job beschäftigt und hat nur an den Wochenenden so richtig Zeit auch mal Land und Leute im freizeitlichen Rahmen kennen zu lernen. Durch den Sprachkurs (5 Stunden / Tag) hat man also in den ersten 2 Wochen genügend Zeit ein paar Leute kennen zu lernen und auch ein wenig das schöne Land zu bereisen. Organisiert hat den Kurs auch meine Agentur (praktikumsvermittlung.de). Wie ich hier schon an andere Stelle beschrieben habe, bekommt man auch einen Zuschuss zum Sprachkurs, so dass sich die Kosten in Grenzen halten.

So denn…bis bald
Oli


Stellensuche (2)

Ahoi,

heute möchte ich noch etwas mehr zur Stellensuche schreiben. Die eigentliche Suche übernimmt natürlich die Agentur, dafür hat und bezahlt man sie ja auch schließlich. Nun ist aber auch klar, dass kein Arbeitnehmer in Irland einfach für 18 Wochen einen Deutschen Studenten einstellt, den er überhaupt nicht kennt (selbst wenn das Praktikum unbezahlt ist). Also…damit ist auch klar, dass es sowas wie ein Vorstellungsgespräch geben muss.

Das Ganze findet dann natürlich über ein Telefoninterview statt. Bis zu dieser Stelle kommt man also auch wenn man kein Wort Englisch spricht, aber nun lässt es sich nicht mehr vermeiden. Ich habe also den Termin für das Interview von meiner Agentur mitgeteilt bekommen und entsprechend war ich auch aufgeregt. Mein Englisch is zwar ganz ok, aber man weiß ja auch nicht was für einer da am anderen Ende der Leitung sitzt (ich als Sachse weiß wovon ich spreche). Ich hatte mir im Vorfeld ein paar Stichpunkte gemacht um für das Interview einen roten Faden zu haben. Einige Fragen kann man ja absehen und so war ich da ganz gut vorbereitet.

Zu besagtem Termin klingelte dann auch pünktlich das Handy und es stellte sich mein potentieller Arbeitgeber vor. Ich muss zugeben, dass ich in den ersten Minuten nicht wirklich viel verstanden habe. Ich versuchte nur in den richtigen Momenten “Yes” und “Ok” zu sagen. Mit der Zeit wurde das Verständnis dann aber immer besser und es entwickelte sich ein interessantes Gespräch. Insgesamt dauerte das Ganze 45 Minuten und war auch recht anstrengend. Ich hatte aber ein gutes Gefühl dabei, da ich denke dass ich der Aufgabe fachlich gewachsen bin und mich auch sprachlich nicht zu dumm angestellt habe. Das war also mein erstes, langes Gespräch mit einem englischen Muttersprachler und ich war am Ende eigentlich positiv von meinen sprachlichen Fähigkeiten überrascht. Soviel dazu…ob das Ganze dann auch wirklich geklappt hat und ich die Stelle bekommen habe, verrate ich demnächst.

Bis die Tage
Oli