Wetter in Irland

Über das Wetter auf der grünen Insel wird ja viel erzählt. In diesem kurzen Artikel möchte ich meine persönlichen Eindrücke schildern. Ich war von August bis Dezember in Irland und konnte somit einen Teil des Spätsommers genießen. Aber auch die etwas unangenehmeren Herbstmonate gehörten zum Programm.


Das Wetter in Irland wird natürlich, bedingt durch die Lage, sehr stark vom Atlantischen Ozean beeinflusst. Das führt zu einigen Besonderheiten, die wir vom Festland nicht in dem Maße gewohnt sind. Die Temperaturen sind über das Jahr hinweg recht ausgeglichen. Es wird selten wärmer als 30 Grad und im Winter fällt die Temperatur nur an sehr wenigen Tagen deutlich unter den Gefrierpunkt. Was den Niederschlag betrifft, so kann ich vom Gefühl her sagen, dass es schon ein wenig mehr ist als wir es von Deutschland gewohnt sind. Aber es regnet dort keineswegs von früh bis spät. Vielmehr ist es SEHR wechselhaft. Besonders in Cork bzw. im Süden allgemein musste ich diese Erfahrung machen. Egal wie freundlich der Himmel morgens aussieht, man sollte NIE ohne Regenschirm bzw. Regenjacke aus dem Haus gehen. Folgendes Bild aus Youghal zeigt diesen Sachverhalt recht deutlich.

irisches Wetter


Die Regenschauer sind dann oft recht kurz und teilweise auch heftig und das ständige Wechseln der Sachen kann auf Dauer in Stress ausarten. Aber daran gewöhnt man sich recht schnell. Schnee gibt es übrigens sogut wie nie. Selbst bei Minusgraden regnet es. Das hängt ebenfalls mit der Nähe zum Atlantik zusammen. Die feuchte Luft ist noch recht salzhaltig, was dazu führt, dass sich nur schwer Schnee bilden kann bzw. sich sofort wieder auflöst.

Während meiner Zeit in Limerick habe ich dann noch einige wirklich schlimmer Herbsstürme erlebt. In Deutschland würden solche Unwetter in den Nachrichten erwähnt. In Irland gehört es einfach dazu.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass das Wetter in Irland nicht so schlecht ist, wie es oft gemacht wird. Mann sollte jedoch, wie schon erwähnt, stets auf alles vorbereitet sein.